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Suchtvorbeugung Verein
 

LehrerInnenfortbildungen

Der Bereich schulischer Suchtvorbeugung, besonders die LehrerInnenfortbildungen sind eines der wichtigsten Aufgabenfelder der Suchtvorbeugung. Daher haben wir für den Schulbereich ein vielfältiges Angebot für LehrerInnen entwickelt.

Ausgangslage
Nur bei ausreichend geschulten LehrerInnen ist eine wirksame, prozessorientierte, und im schulischen Alltag integrierte Suchtvorbeugung möglich. Aus diesem Grund bietet die Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung sowohl im primärpräventiven, als auch im sekundärpräventiven Bereich ein vielfältiges Angebot für LehrerInnen an.

Ziele
LehrerInnen sollen durch theoretische Informationen, Kleingruppenarbeit und die Vermittlung von suchtpräventiven Methoden befähigt werden:

  • Als MultiplikatorInnen für primäre Suchtprävention im schulischen Bereich die Durchführung von präventiven Projekten zu organisieren und suchtpräventive Methoden umzusetzen.
  • Im sekundärpräventiven Bereich Sensibilität für die Situation von Menschen in Übergangs- und Krisenzeiten zu entwickeln und die richtigen Schritte zu setzen.


Inhalte
Im primärpräventiven Bereich (wo bei der Zielgruppe kein riskantes Konsumverhalten besteht) hat sich das "Stationenmodell" bewährt, in dem wir LehrerInnen Basistheorie und Methoden der Prävention vermitteln, die dann in Form eines Aktionstages an die SchülerInnen weitergegeben werden. Ziel ist es, diese Methoden später in den schulischen Alltag zu integrieren.
Ein weiteres primärpräventives Programm, speziell für den Volksschulbereich, ist "Eigenständig werden", ein international erprobtes LehrerInnen-Fortbildungsprogramm, bei dem VolksschullehrerInnen in einer mehrtägigen Fortbildung zum Umsetzen von primärpräventiven Unterrichtseinheiten in der Volksschule ausgebildet werden.
In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule bietet die Fachstelle auch schulinterne LehrerInnenfortbildungen (SCHILF) und Lehrgänge an.

Im sekundärpräventiven Bereich, bei dem es um Früherkennung und Krisenintervention bei Anlassfällen geht, hat sich österreichweit das Projekt "Step by Step" sehr bewährt. Dabei geht es darum, SchülerInnen mit Suchtgefährdung oder anderen seelischen Krisen rechtzeitig zu erkennen und adäquate Hilfsangebote in Zusammenarbeit mit einem professionellen Helfernetz anzubieten. Dazu wird die Installierung eines Krisenteams an der Schule angestrebt.

Unterstützung bei Anlassfällen im Suchtmittelbereich
Wenn SchülerInnen mit dem Suchtmittelgesetz (1997) §13, Abs. 1, in Konflikt geraten (Konsum illegaler Substanzen im Schulbereich) bietet die Fachstelle für die Schule das Maßnahmenpaket "Helfen statt Strafen" zum raschen und richtigen Handeln an.

Information
Für Fragen und Anmeldungen zu unserem Projekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung
Fachbereich Suchtvorbeugung
DSAin Mag.a Romana Reisenthaler

Tel.: 02742 / 314 40 - 12
Fax: 02742 / 314 40 - 19
E-Mail: romana.reisenthaler@suchtvorbeugung.at



 
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