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Peer Education in der Suchtvorbeugung
Kooperationsprojekt mit dem NÖ Jugendrotkreuz und dem Landesschulrat für NÖ Ausgangslage
Das Peer-Education-Projekt wurde konzipiert, um die Lücke bei den bestehenden Peer- Modellen in der Altersgruppe der OberstufenschülerInnen zu schließen. Bis zu diesem Zeitpunkt konzentrierten sich Peer-Modelle großteils auf SchülerInnen der Pflichtschulen und Unterstufen. An der Entwicklung des Peer-Education-Projektes waren neben der Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung auch die Schulpsychologie des Landesschulrates für Niederösterreich, die Verantwortlichen des NÖ Jugendrotkreuzes und die betreuenden LehrerInnen aus den Pilotschulen beteiligt. Das Projekt startete im Schuljahr 2004/2005.
Ziele
Die Peers sollen im Rahmen ihrer Ausbildung mit den Grundlagen der Suchtprävention vertraut gemacht werden, um ihr soziales Umfeld – speziell in der Schule – in dieser Hinsicht positiv beeinflussen zu können. Dazu sollen das Wissen über Suchtvorbeugung und einfache strukturelle Maßnahmen zur Suchtvorbeugung in den Schulklassen vermittelt werden. Durch Begleitmaßnahmen soll das schulische Umfeld der Jugendlichen, d.h. LehrerInnen und Eltern zusätzlich sensibilisiert und aktiviert werden.
Zielgruppe
SchülerInnen ab der 10. Schulstufe und deren BetreuungslehrerInnen
Inhalte
Ausbildung der Jugendlichen:
Modul 1:
Abklärung ihrer Rolle und klare Definition der Aufgaben der Peers. Vermittlung der Basics zur Suchtvorbeugung (Theorie). Vorbereitung auf die Durchführung von Informationsveranstaltungen.
Modul 2:
Vermittlung von Methoden der Suchtvorbeugung (praktische Übungen). Vorbereitung auf die Durchführung von Workshops.
Modul 3:
Abschluss und Reflexion
Ausbildung der BetreuungslehrerInnen:
Die teilnehmenden LehrerInnen, die sich zur Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen (Peers) verpflichten, bekommen eine Ausbildung zum Thema Sucht und Suchtvorbeugung, sowie zu den speziellen Anforderungen des Projekts.
Außerdem gibt es zweimal jährlich Organisationssitzungen, an denen auch VertreterInnen der kooperierenden Institutionen teilnehmen, im Rahmen derer anfallende organisatorische Fragen geklärt werden.
Information
Für Fragen zu unserem Projekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung
Fachbereich Suchtvorbeugung
Mag. Maria Laaber
Tel.: 02742 / 314 40 - 15
Fax: 02742 / 314 40 - 19
maria.laaber@suchtvorbeugung.at
Der Einstieg in dieses Projekt ist derzeit nicht möglich, da das Kontingent an teilnehmenden Schulen bereits erschöpft ist!
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