Ausgangslage
Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (Internet, Handy etc.) unterliegt unsere Gesellschaft einem tiefgreifenden Wandel. Jene Generationen, die mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien aufgewachsen sind, sehen sich Jahrgängen gegenüber, die sich häufig nur eingeschränkte Fertigkeiten bezüglich der neuen Medien aneignen konnten. Missverständnisse sind hier oftmals vorprogrammiert. Nichts desto trotz eröffnen die neuen Medien ihren AnwenderInnen eine Fülle von schier unbegrenzten Möglichkeiten und Chancen, gleichzeitig bergen diese aber auch Risken und die Gefahr einer Überforderung. So kann etwa eine unkontrollierte, exzessive Nutzung des Internets zur Ausbildung einer Suchterkrankung (Internetsucht, Internetspielsucht) führen. Doch wann liegt nun eine problematische Internetnutzung vor und welche Signale können als mögliche Indikatoren für einen pathologischen Internetgebrauch gewertet werden? Das sind Fragen, die sich viele Betroffene, Eltern und Lehrerinnen immer wieder stellen.
Ziele
Ziel unseres Projektes ist es, die Missverständnisse zwischen den unterschiedlich medien-versierten Generationen auszuräumen. Denn viele Dinge, die für LehrerInnen und Eltern im Bereich Medienkonsum problematisch erscheinen, weisen nicht automatisch auf eine Suchterkrankung bei Jugendlichen hin. Deshalb sollen sowohl SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen mittels methodischer Aufarbeitung an das Thema Internet und Sucht herangeführt werden. Damit soll sowohl ein Reflexionsprozess über das eigene Internetnutzungsverhalten initiiert, als auch suchtfördernde Strukturen identifiziert werden.
Zielgruppe
SchülerInnen der 5. bis 9. Schulstufe, deren LehrerInnen und Eltern.
Suchtdynamische Phasen des Internet-Abhängigkeitssyndroms
Schutz- und Risikofaktoren
Wissenschaftliche Befunde zum Thema Internetsucht
Orientierungshilfen und Einteilung der Computerspielgenres
Information
Für Fragen zu unserem Projekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung
Fachbereich Suchtvorbeugung
DSAin Mag.a Romana Reisenthaler
Tel.:02742/31440-12
Fax:02742/31440-19
E-Mail: romana.reisenthaler@suchtvorbeugung.at